ARTenVielfalt 2017

Bereits im 13. Jahr findet der Herbstmarkt mit Künstlern wie Kunsthandwerkern der gesamten Ruhrgebietsregion und darüber hinaus statt: „ARTenVIELFALT“ präsentiert sich mit acht hochwertigen Gewerken in den atmosphärisch angenehmen Räumen der HOFWERKSTATT sowie im „Innenhof der Sibyllastrasse 15“ am Samstag, den 11. Nov. von 12-19 Uhr und am Sonntag, den 12. Nov. von 11-18 Uhr.

Traditionell dabei sind die Organisatorinnen Gabriele Musebrink, Künstlerin und Leiterin der Hofwerkstatt, Juliane Kühne, Buchbindemeisterin und Inhaberin der Buchbinderei Löber und die Filzgestalterin Eva-Maria Wirth. Hinzugewonnen werden konnten: (wieder einmal) Regina Buchholz, Glasbläserin aus Bochum, Modedesignerin Andrea Kürvers aus Essen, Designerin Tanja Schetters mit ihrem Kindermode Label „Fräulein Luise“ aus Essen und Korbmachermeister Ralf Eggert aus Woserin.

 Der Serviceclub ‘Soroptimist International Essen Victoria‘, ein Club berufstätiger Frauen, gestaltet wieder zu karitativen Zwecken in den Räumen der Malwerkstatt des Hauses das lieb gewonnene Café der Besucher mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen.

 Aussteller:

Weitere Steinzeichen-Bilder und Norge-Lichter aus dem Jahr 2017 von Künstlerin Gabriele Musebrink überraschen durch die Verbindung von Erd- und Wasserlementen. Ruhige Ebenen im Bild scheinen überflutet oder sich in durchscheinende Wasserflächen zu verwandeln. Als europaweit agierende Künstlerin erhielt sie im Winter in Bologna für Ihre Art des Arbeitens mit Stofflichkeiten und Pigmentierungen einen Kunstaward. Sie ist Leiterin der Hofwerkstatt und der Kunstschule Musebrink.

 Der Markt „ARTenVIELFALT“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahresablauf der Buchbinderei Löber, deren Inhaberin Juliane Kühne zum Organisationsteam gehört. Die Werkstatt freut sich jedes Jahr aufs Neue auf die Vorbereitung. Es werden ausgefallene Produkte aus dem Bereich Papeterie entworfen und selbst hergestellt. Das restliche Jahr ist bestimmt von der Fertigung von Büchern, Mappen, Alben oder Bilderrahmen nach Kundenwünschen und im Dialog mit den Kundinnen und Kunden. Die Herstellung der eigenen Produkte ist eine schöne Abwechslung.

 Neben Objekten und Gefäßen mit interessanten Oberflächenstrukturen, feinen Schals und Skulpturen liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt von Filzgestalterin Eva-Maria Wirth mehr auf modischen Accessoires aus Filz – z.B. Hals- und Fingerschmuck, Stulpen aus feinem Wolle-Seide-Gemisch und kleinen Utensilos in interessanten Formen. Außergewöhnlich ist eine 8-teilige Serie „Baumpilze“- Grundlage dafür sind eigene Fotos, entstanden bei einem Waldspaziergang an einem sonnigen Tag im Herbst letzten Jahres…so etwas hatte sie bisher noch gar nicht wahrgenommen….

 Die Glasbläserin Regina Buchholz bearbeitet Glas vor dem Gebläse zu einzigartigen, filigranen Kunst- und Gebrauchs-gegenständen. In ihrer Werkstatt „Alles klar!“ in Bochum-Linden entstehen seit 1991 Arbeiten nach Kundenwünschen oder auch nach eigenen Entwürfen. Es entsteht eine unendliche Fülle von faszinierenden, leider auch zerbrechlichen Träumen. Gerade die unwiederbringliche Zerbrechlichkeit von Glas übt seit Jahrtausenden einen ganz besonderen Reiz bei den Menschen aus. Kein Werkstoff kann auch nur annähernd die Materialeigenschaften und die geheimnisvolle Anziehung von Glas ersetzen.

 Die Modedesignerin Andrea Kürvers entwirft seit 28 Jahren zeitlose und tragbare Damenmode. Die breitgefächerten Kollektionen werden individuell auf die Maße und Wünsche der Kundinnen umgesetzt.

Das von Tanja Schetters 2010 gegründete Label „Fräulein Luise“ bietet farbenfrohe, handgemachte Stoffunikate für Groß und Klein. Bei Fräulein Luise gibt es vielfältige Accessoires und Kleidung aus verschiedenen Stoffmaterialien zu entdecken. Gerne können Sie die unterschiedlichen Facetten Ihrer Arbeit auch vor Ort, in der Rosastraße 77– Essen-Rüttenscheid, entdecken.

 Das Anliegen von Korbmachermeister Ralf Eggert ist es, mit einheimischen Materialien wie Weide, Waldrebe, Clematis und verschiedenen Rinden innovative Ideen umzusetzen und nur nachwachsende, natürliche Rohstoffe zu verarbeiten. Neben anspruchsvollem Design steht der Gebrauchswert dabei im Mittelpunkt. Es entstehen so nicht nur Körbe, sondern auch Kunstwerke oder Zäune und Pavillons.